Die Philippinen
In der Stadt Manila leben rund 14 Millionen Menschen, ein
Viertel davon unter der Armutsgrenze. Täglich verlassen
Menschen infolge von Hunger, Arbeitslosigkeit, Kriegswirren
oder Naturkatastrophen ihre Heimatdörfer auf dem Land, um in
der Großstadt den Traum von einer besseren Zukunft zu
verwirklichen. Aber die meisten landen in überbevölkerten
Slums oder gar auf der Strasse.
Das
Evangelium bekräftigt, dass arme Menschen in Gottes Augen
kostbar sind. Jesus fordert uns alle auf, diese Welt, die voll
ist von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, zu verändern.
Unser tiefer Wunsch ist, dass Städte auf den Philippinen in
jedem Bereich und in allen Schichten der Gesellschaft nach
Gottes Werten umgestaltet werden – damit Menschen in Armut
Freiheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit erfahren. Wir
wollen Katalysatoren für Veränderung sein, indem wir
unterprivilegierten Menschen helfen, ihre Ressourcen
wahrzunehmen und einzusetzen.
Veränderungen in den Slums
Servants Manila setzt sich momentan in verschiedenen Bereichen
für Veränderungen ein.
Lilok
- Leiterschafts-Ausbildung für engagierte Slumbewohner. Die
christlichen Gemeinden unter den Armen sind meist sehr klein.
Die LeiterInnen sind für ihre Arbeit in der Gemeinde meist
nicht ausgebildet worden. Durch das Lilok-Programm haben viele
LeiterInnen eine Ausbildung erhalten, die sie befähigt, ihren
Gemeinden und der Nachbarschaft auf neuartige und angemessene
Weise zu dienen.
Durch Lilok investiert Servants Manila in SlumleiterInnen. Sie
wollen noch mehr über Lilok erfahren?
Klicken Sie hier, um die Lilok- Website zu besuchen.
Kamay Krafts
- Arbeit für Frauen. Kamay Krafts ist eine Kooperative, zu der
momentan siebzig Frauen gehören, die innovative Handarbeiten
herstellen. Die Produkte werden in Manila verkauft und in
viele Länder exportiert. Der Gewinn wird gerecht unter den
Frauen verteilt.
Die Frauen können die Produkte zu Hause herstellen. Das gibt
ihnen die Möglichkeit, trotz Erwerbstätigkeit ihre Kinder zu
betreuen. Ihre handgearbeiteten Produkte sichern das
finanzielle Überleben der Familie – und sie verleihen den
Frauen Würde und fördern ihre Kreativität und ihr
Selbstbewusstsein. Sie wollen mehr über Kamay Krafts wissen? -
Klicken Sie hier, um die Kamay-Krafts-Website zu besuchen.
Onesimo
– Perspektiven statt Hoffnungslosigkeit
Onesimo hilft jungen Menschen, deren Leben in den Slums oder
auf den Strassen von Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Onesimo
unterhält fünf Lebensgemeinschaften in verschiedenen Slums von
Metro Manila. Über 60 Jugendliche gehören mittlerweile zu
Onesimo. Die meisten von ihnen waren drogensüchtig, als sie zu
Onesimo kamen. In den Onesimo-Gemeinschaften erfahren sie ein
sinnerfülltes Leben und Heilung durch Jesus Christus.
Nonoy (14 Jahre) steht beispielhaft für die Lebensgeschichten
vieler Onesimo-Teilnehmer: Als kleiner Junge musste er hart
arbeiten, auf dem Abfallberg sammelte er wiederverwertbaren
Müll. Seine Familie brach auseinander, und er fing an, Leim zu
schnüffeln. Er meint: „Hier bei Onesimo erlebe ich zum ersten
Mal eine echte Familie“. Sie wollen mehr über Onesimo wissen?
Klicken Sie
hier, um die Onesimo-Website zu besuchen.
Living Springs Gemeinden
- ein geistliches Zuhause Servants Manila war maßgeblich bei
der Gründung des „Living Springs“ Netzwerkes beteiligt. In
verschiedenen Slumgebieten sind insgesamt sieben Gemeinden
entstanden. Diese kleinen Gemeinden bieten nicht nur ein
geistliches Zuhause, sondern sind oft auch Kanäle für
greifbare Veränderungen in ihrer Nachbarschaft.
Ein Beispiel dafür ist die Vorschulerziehung für Slumkinder,
die durch MitarbeiterInnen der Gemeinden und z.T. in Räumen
der Gemeinde angeboten wird.
„Kind-zu-Kind“-Gesundheitsförderung - Kinder haben
Einfluss.
In „Kind-zu-Kind“-Gesundheitskursen haben über 1000 Kinder
lebenswichtige medizinische Grundkenntnisse gelernt. Das
Gelernte setzen sie im Slumalltag um; es begleitet sie auch
als Erwachsene, wenn sie selber Eltern sind.
Jose (9 Jahre): „Ich habe keine Angst mehr davor, wenn eines
meiner Geschwister Durchfall bekommt. Denn ich weiß, wie ich
ein spezielles Getränk zubereiten kann, das sie schnell wieder
gesund macht.“
Delia (7 Jahre): „Ich mag gezuckerte Getränke nicht mehr. Im
Kurs habe ich in einem Experiment gesehen, wie sie meine Zähne
zerstören.“
Analyn (13 Jahre): „Am Kurs mag ich besonders die Spiele und
Theaterstücke. Ich lerne viele neue Dinge, die ich zuhause
gebrauchen kann.“
Weitere Arbeitszweige
Servants Manila unterstützt Slum-Gemeinschaften beim Landkauf,
damit sie ihre Siedlungen legalisieren können. Servants
MitarbeiterInnen bieten auch medizinische Unterstützung an und
leisten Hilfe in Notfällen, zum Beispiel nach Bränden in
Slumsiedlungen. Vorschulerziehung und ökologische
Abfallbewirt-schaftung gehören ebenfalls zu den Arbeitszweigen
von Servants in Manila
Unser Ansatz
Wir sind überzeugt, dass die Armen Fähigkeiten besitzen, die
ihnen dabei helfen, ihre Lebenssituation zu verändern. Wir
bauen auf diesen Fähigkeiten auf und begleiten die Menschen
als Freunde auf ihrem Weg.
Dann sind sie es, die in ihrem Umfeld Veränderungen bewirken
und von Gott auf kraftvolle Weise dazu gebraucht werden, Sein
Reich sichtbar zu machen.
Durch diesen Prozess sind einheimische philippinische
Organisationen entstanden. Sie sind jetzt unsere Partner.
„Wenn Menschen bevollmächtigt und befähigt werden, kommen
Gaben zum Vorschein, die bisher verborgen waren und sich nun
entfalten.“ (Priscilla Padolina)
Wie Sie uns unterstützen können
Kontaktieren Sie Servants Philippinen:info@servantsasia.org.
Wenn Sie herausfinden möchten, welche Möglichkeiten es zur
Zeit gibt, sich vor Ort auf den Philippinen zu engagieren,
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