| Westliche Gemeinschaften |
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In Servants haben wir darüber nachgedacht, was wir in Asien in den letzten 25 Jahren gelernt haben, und glauben jetzt, dass Gott uns dazu beruft, Gemeinschaften aufzubauen, welche diese biblischen Prinzipien bewusst auch im Westen praktizieren.
Unsere erste Gemeinschaft entstand 2006 in Vancouver, Kanada und die zweite begann 2008 in Southall, London (UK). Wir beten für weitere Servants Gemeinschaften, die sowohl einen lokalen wie auch einen Globalen Fokus haben, in den USA, in Australien und in weiteren westlichen Ländern. Kontaktiere uns für mehr Informationen.
In unseren Gemeinschaften verpflichten wir uns dazu, unseren Lebensstil zu vereinfachen und zu konsolidieren, um bewusster unsere Berufung zu verfolgen, Gottes Reich unter den Armen zu bauen. Wir benutzen das Rad als Metapher, um unsere 3 Hauptprioritäten zu erklären und leben einen Gemeinschaftsrhythmus, der auf diesen 3 Verpflichtungen basiert (Siehe Lukas 6, 12-19 als Beispiel, wie Jesus diesen Rhythmus lebt) :
1. Einsamkeit(die Nabe: Zeit mit Gott) Zeit mit Gott allein ist im Zentrum unseres Seins. Nur aus diesem Ort können wir uns auf gesunde Art und Weise in die anderen Bereiche unserer Berufung hinein bewegen. Einsamkeit muss vor der Gemeinschaft kommen, weil wir sonst versuchen, unsere tiefsten Bedürfnisse von anderen Leuten und nicht von Gott stillen zu lassen. Und Einsamkeit muss vor dem Dienst kommen, weil wir sonst anderen dienen könnten, um unsere eigenen Bedürfnisse zu stillen. Das heisst nicht, dass wir uns einsperren. Im Gegenteil ist der Grossteil unserer Zeit nach aussen gerichtet. Wir definieren diese 3 Verpflichtungen nicht eng und erkennen, dass es viele Überlappungen gibt, d.h. Einsamkeit kann viele der folgenden Dinge beinhalten:
2. Gemeinschaft(die Speichen: Zeit miteinander)
Gemeinschaft bedeutet ein echtes Bekenntnis zu gegenseitigem Wohlbefinden, Unterordnung, Rechenschaft, Verletzlichkeit und dazu, über Pflichten hinaus zu gehen. Gemeinschaft schliesst viele alltägliche Aufgaben des gemeinsamen Lebens ein: zusammen essen, putzen, beten, Teammeetings, Freizeitaktivitäten, gemeinsames Lernen und Feste feiern etc.
In Gemeinschaft geht es um die einfachen Dinge wie eine Mahlzeit teilen am selben Tisch. In der heutigen Gesellschaft essen sogar Familienmitglieder häufig allein und im Vorübergehen. Zu einem grossen Teil haben wir vergessen, wie wichtig gemeinsame Mahlzeiten sind. Wenn wir die Gewohnheiten nicht brechen, essen wir in der Regel mit Leuten, die uns ähnlich sind. Unsere Gemeinschaft verpflichtet sich dazu, täglich gemeinsam zu essen. Indem wir unser Zuhause und unseren Esstisch für unsere Freunde und Nachbarn öffnen, haben wir erlebt, wie die Intimität einer gemeinsamen Mahlzeit Beziehungen schaffen kann, welche die sozialen Grenzen überschreiten.
3. Dienst(die Felge: Zeit des Dienstes an Leuten ausserhalb der Gemeinschaft)
Dienst sollte nicht zu eng definiert werden. Dienst ist nicht ein schön geordneter Bereich unseres Lebens. Es ist unser Lebensweise. Wir legen grossen Wert auf Dienst durch Beziehungen und radikale Gastfreundschaft, d.h. Nachbarn in unser Haus willkommen zu heissen und mit ihnen Kaffe zu trinken und auszutauschen ist so wichtig wie im lokalen Drop-in Zentrum zu helfen oder in einer Suppenküche zu dienen. Wir wollen genug flexibel sein, um offen zu bleiben für das Geschenk der Unterbrechungen. Wer einer bezahlten Arbeit nachgeht, arbeitet freiwillig nur teilzeitig, um genug Zeit und Energie zu haben für einen ausgeglichenen Lebensstil des Dienstes, der Gemeinschaft und der Einsamkeit.
Dies sind einige Möglichkeiten, wie unsere Gemeinschafts-Mitglieder den Nachbarn dienen:
* Zeit mit Leuten in der Nachbarschaft verbringen
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